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Das Merinoschaf (kurz: das Merino)



Größe:



Gewicht:



Wolle:

Nutzung:

Bock 90 - 100 cm

Schaf 75 - 90 kg


Bock 120 - 140 kg

Schaf 80 - 90 kg


2 - 4 kg (gewaschen)

Wolle, Fleisch, Landschaftspflege

Das Merinoschaf ist eine Feinwoll-Schafrasse, die ursprünglich aus Nordafrika stammt. Im Hochmittelalter gelangten sie nach Spanien, wo ihre Wolle ein begehrter Artikel wurde. Heute ist Australien der Hauptlieferant von Merinowolle. Die Tiere werden geschoren und geben zwischen 2 bis 4 kg Wolle (gewaschen) pro Jahr.


Im 18. Jahrhundert gelangten die ersten Merinoschafe nach Deutschland. Hier wurden sie mit einheimischen Rassen gekreutzt. Dabei wurden das Merinofleischschaf und das Merionlandschaf herangezüchtet. Die Merinolandschafe wurden früher unter dem Namen „Würtemberger“ bekannt und stellen heute ungefähr 30 Prozent des Schafbestandes. Jetzt werden sie hauptsächlich im süddeutschen Raum gehalten.


Sie sind mittelgroß und reinweiß gefärbt. Der Kopf ist bis über die Stirn bewollt und hornlos. Die Ohren hängen leicht herunter. Durch die Doppelnutzung für Fleisch und Wolle sind Rücken und Keulen gut bemuskelt. Die Beine sind relativ lang, der raumgreifende Schritt war vor allem für die Wanderschäferei gewünscht.