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Chronik: 1964




Es sollen ca. 3 ha Obstplantage aufgeforstet werden. Die Revierförsterei Schönburg/ Leißling führt eine Bodenbearbeitung vor der geplanten Pflanzung mit Lärchen durch. Im kommenden Frühjahr soll mit Laubgehölz komplettiert werden. Benötigt werden etwa 5.000 Stück 2-Jährige Lärchen zum Preis von 250 DM, die Kosten für die Bodenbearbeitung 400 DM, der Pflanzlohn ca. 200 DM. Die Anpflanzung wird aus dem Rücklagefonds des Rates der Stadt finanziert.


 Herr Oswald Rosenhahn aus Possenhain bietet der Stadt Lützen zwei Falken für 50 DM zum Verkauf an. Ein Schüler der dortigen Schule hat sie aufgezogen. Sollte die Stadt keine Mittel frei haben, würde er das Geld spenden.


Die LPG „Pionier“ Lützen führt das Schroten und Quetschen von Getreide als NAW-Beitrag unentgeltlich für das Wildgehege durch.


Unterhalt des Tierparks aus Spenden für das NAW, es konntenerhebliche Beiträge zur Unterhaltung und Pflege der Tiere zur Verfügung gestellt werden.


Der Wärter des Tiergeheges, Herr Heinrich Petri, gibt sich alle Mühe seine Pfleglinge gut zu betreuen. Besonderst stolz ist er auf das Gedeihen zweier Jungrehe, die 1963 hier geboren wurden.


Am 4. Oktober verunglücktHeinrich Petri in Ausübung seines Dienstes tödlich. Er wollte gegen 13:30 Uhr die Hirsche füttern, wurde von einem brünstigen Hirsch so schwer verletzt, dass er kurze Zeit darauf verstarb.

Laut Beschluss der Stadtverordnung wird Nahe der Unglücksstelle ein Gedenkstein aufgestellt, angefertigt von der PGH Steinmetz „Fritz Schellbach“. Vertreter der Stadt werden am Totensonntag Blumen für den geschätzten und beliebten Tierpfleger niedergelegt. Frau Petri bekommt eine staatliche Beihilfe.

Die Arbeitsschutzmaßnahmen werden überprüft, so darf der Wärter künftig beim Füttern die Gehege nicht mehr betreten. Die Futterhäuser sind so umzubauen, dass ein Zutritt von außen möglich ist, beim Säubern müssen die Tiere in ein anderes Gehege gesperrt werden.

1964

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Okt.: